
Für Gladbecker Lehrerinnen und Lehrer, die das Notinsel-Projekt in Ihren Untericht integrieren möchten bieten wir jetzt eine Arbeitsmappe.
Hier finden Pädagogen Sachinformationen, Lernziele, methodische Hinweise und weiterführende Informationen. Sie beinhalten Vorschläge für Arbeitsanregungen und Unterichtseinstiege und können zur Vorbereitung einer einzelnen Unterichtsstunde, aber auch für den Beginn einer längeren Unterichtssequenz genutzt werden.
Die Arbeitsblätter sind als Anregungen zur Unterichtsgestaltung gedacht und können als Kopiervorlage im Unterricht eingesetzt werden.
Sie möchten sich auch als Notinsel bei uns bewerben ?
Bitte öffnen Sie einfach das folgende PDF. Füllen das Formular aus und faxen dieses an die angegebene Telefonnummer.
Kinder erleben immer häufiger, dass der Schulweg zum Gefahrenweg wird und Angst und Gefahr zum Alltagsleben dazu gehören.
Die
Stiftung Hänsel+Gretel hat 2002 das Projekt
Notinsel initiiert und überträgt es seitdem bundesweit auf Städte, Gemeinden und Landkreise.
Am 12. Juni 2008 startete das Projekt nun in Gladbeck unter der Schirmherrschaft von
Bürgermeister Ulrich Roland.
Im gefüllten Ratsaal ging Ulrich Roland auf die besondere Bedeutung des Kinderschutzprojektes für die kinder- und familienfreundliche Stadt Gladbeck ein und bedankte sich für die Kooperation insbesondere beim Kinderschutzbund, dem Einzelhandelsverband und der Polizei.
Die Notinselpartner erhielten anschließend den Aufkleber mit dem Notinselzeichen und die Handlungsanweisung.
Ihre Gemeinsamkeit gegen Gewalt demonstrierten alle Beteiligten mit dem entrollen eines Mega - Notinselzeichens im neuen Rathaus. Anschließend wurde während eines Stadtspazierganges der ersten Aufkleber gemeinsam bei Juwelier Hahne die Schaufensterscheibe geklebt.
Partner der Stiftung Hänsel + Gretel ist die Stad Gladbeck.
Amt für Familie, Jugend und Soziales
Jugendpflege
Ansprechpartner:
Jörg Janssen
Wolfgang Stenzel
Tel: 02043 - 992663
Weitere Kooperationspartner sind:
Kinderschutzbund Gladbeck
Jugendrat beim Bürgermeister der Stadt Gladbeck
Einzelhandelsverband Gladbeck
Polizei
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Notinseln können Geschäfte und Institutionen werden, die hinter ihrem Schaufenster das Notinsel-Zeichen anbringen können.
Kinder in Angst brauchen Schutz. Alle Geschäfte mit dem Notinsel-Zeichen an der Tür bieten Kindern Zuflucht. Beteiligte Geschäfte setzen darüber hinaus ein deutliches Zeichen für den Kinderschutz und gegen potenzielle Täter. Neben den flächendeckend geplanten Anlaufstellen in Gladbeck hat die Notinsel vor allem auch eine wichtige Präventivfunktion.
Die Informationsveranstatung für Notinselpartner in Gladbeck machte mit rund 60 TeilnehmerInnen am 19. Mai im Ratssaal wieder das große Interesse am neuen Kinderschutzprojekt deutlich.
Stadtjugendpfleger Jörg Janssen und Kinderbeauftragte Bettina Weist stellten den Partnern, überwiegend Gladbecker Kaufleuten, das Projekt und das damit verbundene Thema Gewalterfahrungen von Kindern vor.
Bettina Weist erinnerte daran, dass die Initiative nahezu gleichzeitig von unterschiedlichen Gruppen wie dem Kinderschutzbund, dem Jugendrat und der städtischen Jugendförderung aufgegriffen wurde und mittlerweile ein Projekt im Rahmen des "Bündnisses für Familie - Erziehung, Bildung, Zukunft" geworden ist.
Jörg Janssen betonte, das die kinderfreundliche Stadt Aufgabe und Herausforderung für jeden einzelnen und für die ganze Stadtgesellschaft sei.
Die verbindliche Handlungsanweisung wurde anschaulich durch ein kurzes Rollenspiel dargestellt. Schießlich soll den hilfesuchenden Mädchen und Jungen Sicherheit gegeben und ihnen kompetent weitergehofen werden.
Die zahlreichen anschließenden Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten zusätzlich durch die Kooperationspartner des Gladbecker Notinselprojektes, dem Kinderschutzbund und dem sozialen Dienst der Stadt Gladbeck persönlich und qualifiziert beantwortet werden.