„Jeder ist anders – Vielfalt ist gut“ war das Motto der Ausstellung, die im Zeitraum vom 15. bis zum 25. Juni 2010 im Untergeschoss des Neuen Rathauses zu sehen war.
Die Ausstellung zeigte die ausdrucksstarken Exponate, die von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Gladbeck im Rahmen der Projektwoche „wageMut – für Toleranz und Integration“ im November 2009 zu den Themen „Antirassismus, Integration und Toleranz“ gestaltet worden waren.
Die Ausstellung wurde am 15. Juni 2010 um 15 Uhr offiziell vom Bürgermeister der Stadt Gladbeck, Ulrich Roland, eröffnet. Er betonte in seiner Rede, dass die Integration – „die Herstellung eines Ganzen“ - eine der zentralen gesellschaftlichen Zukunftsaufgaben ist. Wichtig für die Erfüllung dieser Aufgabe sei es, dass sich alle gesellschaftlichen Gruppen als Teil dieses Ganzen fühlen und verstehen.
Neben der Eröffnungsrede des Bürgermeisters und einem kleinen Empfang bot eine Kreativaktion für die kleinen Künstlerinnen und Künstler den Rahmen der Ausstellungseröffnung. Die kleinen Besucher konnten eigene kleine Steine nach ihren Wünschen gestalten. Die „neuen“ Kunstwerke wurden ebenfalls ausgestellt.
Den Abschluss des Eröffnungstages bildete der Vortrag „Gewalt als Spaßfaktor – Einblicke in die Erlebniswelt rechts“ von Frau Katharina Küsgen, der im Lesecafé der Stadtbücherei Gladbeck stattfand. Die Referentin gab einen Überblick über die verschiedenen Elemente der rechten Erlebniswelt (u.a. Musik, Kleidung). Im Anschluss an den ca. 90-minütigen Vortrag wurde angeregt über den Themenkomplex diskutiert.
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Die erstellten wageMut Kunstinstallationen wurden an einzelnen Standpunkten vom Rathaus ausgehend quer durch die Innenstadt vorgestellt.
Die Stationen waren durch den ‚Wackerstein’ und mit einer Kerze/ Lichtquelle gekennzeichnet, und so gut erkennbar.
Jede Station wurde von mindestens einer/m „BetreuerIn“, welche die Installation mitgestaltet hat, begleitet.
Zu den einzelnen Stationen wurde am Start ein Wegweiser/Flyer ausgegeben, in dem es Hinweise zu den einzelnen Stationen gab.
Viele Gladbeckerinnen und Gladbecker machten sich an diesem Tag auf, die zahlreichen Stände aufzusuchen.
An den Stationen wurde über die Kunstwerke und das Thema intensiv gesprochen.