
Das Gladbecker Bündnis für Courage organisiert am 5. Juli 2008 erfolgreich eine Gegendemonstration der Demokraten, an der rund 1000 Menschen teilnahmen. In diesem Bündnis engagieren sich seit September 2007 Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, weiteren Verbänden und Institutionen sowie private Personen.
Unter anderem hielt Bürgermeister Ulrich Roland eine eindrucksvolle Rede in der er auch an Gladbecker Opfer des Naziregimes wie Mathias Jakobs erinnerte.
Den Appell des Bündnisses kannst du unten lesen.
Der Rat der Stadt Gladbeck hat aufgrund der aktuellen Entwicklung am 19. Juni 2008 einstimmig einen Aufruf beschlossen, darin heißt es u.a.:
"....Daher fordert der Rat der Stadt Gladbeck alle Einwohnerinnen und Einwohner auf, sich an den Aktionen des seit längerer Zeit aus Gewerkschaften, Kirchen und Parteien bestehenden "Gladbecker Bündnisses für Courage" gegen die neonazistische Kundgebung zu beteiligen. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Gladbeck war, ist und bleibt eine Stadt, in der Freiheit, Gleichheit und Toleranz gelebte Werte eines friedlichen Miteinanders sind."
